Kirwa 2004

Bennys Kopf ist klickbar

 

Nachdem die Tanzproben uns zu wahren tänzerischen Höchstleistungen geführt haben, fühlten sic immer mehr Jungs + Mädels dazu berufen an der diesjährigen Kirwa als Kirwaleit teilzunehmen. Das Resultat waren 19 Kirwapaare, diese strahlen auf dem Kirwafoto am Sonntag vor der Kirwa um die Wette und vergnügten sich anschließend auf der Bartl-Kirwa. Nur der Bauer Benny wollte lieber Fußball spielen am Kirwasonntag und deswegen musste der Eckl Tiss für ihn mit der Kristina austanzen.

Am Kirwafreitag wurde nach den Vorbereitungen während der Woche erst mal kräftig Brotzeit gemacht. Anschließend wurde die Generalprobe abgehalten. Danach ging es es zum inzwischen schon alkoholischen Bar Einweihen. Dort ließen sich einige Akteure noch zu gewagten akrobatischen Turneinlagen hinreissen.

Die Folge des ausgiebigen Kirwaauftakts konnte am Samstag früh beim Einholen des Baumes festgestellt werden: vier Kirwaburschen trafen verspätet ein. Als letztes trudelte der Eckl Tiss ein, womit er sich den Titel des Kirwajackls sicherte und damit verbunden die Verpflichtung den Kirwaleuten ein Fass Bier zu spendieren.

Danke der fachmännischen Hilfe von Franz Kohl konnte der von Schamlzl Josef gestiftete Baum in Windeseile eingeholt werden. Auch das Kirwaloch wurde in einiegen Minuten bis auf 3.37 m in die Tiefe gebuddelt. Lohn für die Anstrengungen war ein reichhaltiges und ausgezeichnetes Frühstück, welches die Kirwamädels mit ausgetüfteltem Konzept zubereiteten.

Während die Kirwamädels den Festplatz rund um das Jugendheim für den Ansturm der Massen präparierten, schmückten und verzierten die Kirwaburschen den Baum.Nach dem Mittagessen konnte Dank der Mithilfe der Dorfbevölkerung der 36,28m lange Baum in wenigen Atemzügen in die Vertikale befördert werden.Nach dem Aufbau der Tanzbühne und anderen Arbeiten konnte ab 19 Uhr der Festgottesdienst unter Leitung von Pfarrer Eckert in der Iberinger Bruder-Konrad-Kirche gefeiert werden.

Nach dem Gottesdienst waren dann alle Kirwaleute und Helfer in Schichtarbeit für die Bewirtung der Gäste zuständig. In den Pausen bzw. nach verrichteter Arbeit wurde sich dann wahlweise in der Bar / am Feuer mit / ohne Kirwamoidl vergnügt. Die Folgen der kurzen / nicht vorhandenen Nacht waren schließlich am nächsten Morgen an den Gesichtsausdrücken entsprechender Personen abzulesen. Die ausdrückliche Anweisung an die Kirwaburschen das am Baum geschlafen wird, befolgte nur der Tom nicht, was ihm den Titel des Kirwabären einbrachte.

Nach dem Mittagessen wurden dann die Kirwamoidln im ganzen Dorfvon den besorgten Kirwaburschen gesucht und dann auch meist in heiterer Stimmung, nach dem Genuss von alkoholischen Getränken, gefunden, gefesselt, geknebelt und zum Festplatz geschleift. Später erfuhren die Kirwaburschen, dass sich die Kirwamoidln absichtlich versteckt, und nicht wie zunächst angenommen entführt wurden. Das hatte ein Nachspiel die ganze Hetzerei umsonst!


Am Festplatz angekommen erwarteten uns dann auch schon eine riesige Menschenmasse - die Zuschauer. Sogar aus dem weit entferntem Großalbershof waren Gäste mit ihrem hochmotorisiertem Porsche angereist. Nun stellten wir unsere Tanzkünste dem versammelten Publikum zur Schau. Nach etlichen Tänzen und Schweißperlen war es soweit und der Wecker klingelte. Wer hat den Strauß in der Hand gehabt - die Steffi! Dadurch wurde der mittlerweile schon routinierte Oberkirwabursch Ecki schon wieder Oberkirwabursch, Trefferquote 66% (Promillegehalt??)!!

Nach einem ausgiebigen Mittagessen in Edelsfeld wurden dann noch ein paar Kirwaburschen die Haare schwarz gefärt, der Kirwabär wurde schwarz bemalen und einigen war auch schon wieder schwarz vor Augen. Als alle Kirwaleut eingetroffen waren ginge es los, der Kirwabär wurde kreuz und quer durch das Dorf getrieben. Wegen dieser enormen physischen und psychischen Anstrengung hatte der Bär natürlich großen Durst, seltsamerweise waren zu dieser Zeit keine antialkoholischen Durststiller verfügbar. Diese Umstände führten dazu, dass der Bär bald erle(di)gt war! Devil war aber sofort im fliegenden Wechsel eingesprungen und wurde sogar vom höllischen Bärentaxi (Tich) transportiert. Auch einige Nachwuchskirwaburschen mussten später aufgrund körperlicher Ausfallerscheinungen abtransportiert werden.

Wieder am Jugendheim angekommen wartete schon reichlich Arbeit auf die nur noch teilweise arbeitsfähige Kirwamannschaft. Mit dem Austanzen der Altkirwapaare klang so schließlich auch noch der Kirwamontag aus.

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