1979

Es soll zwar Meinungsverschiedenheiten innerhalb der KLJB gegeben haben, trotzdem entschloss man sich in diesem Jahr einen Kirwabaum neben dem Kriegerdenkmal aufzustellen. Die erste Kirwa mit Austanzen fand vom 20.-22.Oktober statt, wobei Angelika Schober und Georg Schmalzl das erste Oberkirwapaar wurden und Günter Makitta zum ersten Kirwabären avanchierte. Gefeiert wurde im Gasthaus Hiltel.

 

 

 

 

 

1980

 

Zwar regnete es am Samstag, den 18.10.1980 aus allen Kübeln, dennoch wurde der Kirwabaum unter dem Kommando von Hans Schmalzl aufgestellt. Beim Einjährigen wurden Robert Schmalzl und Christa Winter zum Oberkirwapaar gekürt. Den Tag darauf wurde der Kirwabär durchs Dorf getrieben.

1981

 

Nachdem wieder fleisig Lieder und Tänze einstudiert wurden und am Kirwasamstag der Baum aufgestellt wurde, konnte dieser am Sonntag, dem 18.10, ausgetanzt werden. Als der Wecker klingelte, hielten Thomas Schober und Petra Spies den Blumenstrauß in den Händen. Den Kirwabaum ersteigerte sich am Kirwamontag Norbert Ertl.

1982

Diese Jahr war für die Entwicklung der KLJB von großer Bedeutung: Zum einen feierte sie ihr 25- jähriges Bestehen, zum Anderem veranstaltete sie in diesem Jahr ihre eigene Landjugenkirwa. Am 18.09 wurde neben der Kirche ein 33m langer Koloß aufgestellt. Am Abend wurde dann im Jugendheim gefeiert. Nachdem am Tag darauf die Kirwamoidln erstmals vorm Austanzen von Ihren Burschen abgeholt wurden, konnte dem neuen Oberkirwapaar Angelika Schmalzl und Eberhard Hubmann gratuliert werden. Mit der Baumversteigerung am Montag ließ man die Kirwa ausklingen.

1983

Am Samstag wurde der Baum aufgestellt, wobei Robert Schmalzl eine artistische Einlage lieferte. Eine tänzerische Einlage lieferten dann die Kirwapaare am Tag darauf, hierbei war auch das neue Oberkirwapaar Bernhard Schmalzl und Christa Winter vertreten. Norbert Ertl hingegen ließ sich am Montag als Kirwabär durch das Dorf treiben. Unter der musikalischen Umrahmung des Trachtenverein "Stamm" konnte Josef Hubmann den Kirwabaum ersteigern.

1984

Das Aufstellen des Kirwabaumriesens (36,8 m) gestaltete sich schwierig. Doch unter geringer Mithilfe der Sulzbacher Feuerwehr konnte der Baum in die Senkrechte gehievt werden. Das Austanzen des Baumes gestaltete sich einfacher, besonders für Robert Schmalzl und Michaela Götz, die sich in diesem Jahr die Krone aufsetzen durften. Erich Schober hingegen mußte sich mit der Rolle des Kirwabären begnügen. Der neue Besitzer des Kirwabaumes nach der Versteigerung war Bernhard Schmalzl.

1985

Das Wetter war zwar nicht überragend, trotzdem wurde auch dieses Jahr wieder ausgetanzt. An der Seite von Ulrike Zagel konnte sich Thomas Schober nun bereits zum dritten Mal zum Oberkirwaboum küren lassen. Ottmar Siegert legte zwar voller Begeisterung als Kirwabär los, konnte diese Euphorie jedoch nicht den ganzen Kirwamontag durchhalten und mußte dementsprechend gegen Eberhard Hubmann ausgetauscht werden.

1986

Schock kurz vor dem Austanzen: die Kirwaliesl entgleitet einem Kirwaburschen und geht zu Bruch. Doch nachdem ihr ein Abschiedslied gesungen wurde, begann man mit dem Austanzen des Baumes. Danach konnte man ein Ständchen auf das neue Oberkirwapaar Markus Hubmann und Petra Herrmann singen. Wieder mußte der Kirwabär ausgewechselt werden. Verletzungsbedingt mußte Hans Siegert Josef Schmalzl ersetzen.

1987

Bei herrlichem Wetter wurde von den 12 Kirwapaaren am Sonntag der Baum ausgetanzt. Dem aufmerksamen Betrachter fiel dabei auf, dass die Kirwamoidln reizvolle Spitzenhosen unterm Rock trugen. Am Kirwabaum prangerte der Hahnbacher Kirwastrauss, der von den Hahnbachern ergattert und nicht ausgelöst worden war. Neues Oberkirwapaar wurden Herrmann Zahn und Christa Winter, die nun auch schon zum dritten Mal Oberkirwamoidl wurde. In Robert Spies wurde ein würdiger Kirwabär gefunden.

1988

Am Samstag wurde ein 34m langer Baum, der von Josef Hubmann gestiftet wurde aufgestellt und die Nacht hindurch bewacht. Die 13 Kirwamoidln wurden in diesem Jahr bei trüben Wetter mit einem Bätzn eingeholt. Wie schon 1986 gingen Markus Hubmann und Petra Herrmann als Oberkirwapaar hervor. Hermann Zahn schlüpfte ins Bärengewand und ließ sich durch das Dorf treiben.

1989

Erstmals konnte der Kirwabaum auf einer von Wolfgang Heinzl, Erwin Hubmann und Ottmar Siegert erbauten Tanzbühne ausgetanzt werden. Da beim Austanzen die Kirwaliesl zu Bruch ging, mußte auch eine neue Liesl angeschafft werden. Richard Ertl und Petra Spies wurden das neue Oberkirwapaar. Der Kirwabär wurde vorbildlich von Erwin Hubmann verkörpert.

1990

1990 vollzog sich nicht nur die Deutsche Einheit, sondern die Iberinger tanzten das erste Mal in Lederhose aus. Markus Hubmann und Liane Gebhard(Foto) wurden das neue Oberkirwapaar. Nicht bekommen ist die Lederhose jedoch Wolfgang Heinzl, der nach längerem Kampf seine Augen nicht mehr offen halten konnte und damit die Rolle des Kirwabären spielen durfte, die er jedoch perfekt darstellte. Ein Attentat durch Auswärtige auf die Kirwaliesl konnte im letzten Augenblick vereitelt werden.

1991

In diesem Jahre sorgten die Kirwapaare für eine zünftige Kirwa. Mitverantwortlich war dafür auch das Oberkirwapaar Jürgen Werner und Renate Winter (mit Plüschtieren).

 

 

 

Als die Kuller Mama sah von welchen Burschen ihr Mädel abgeholt wurde, mußte sie sich gleich einmal einen Schluck genehmigen.

 

1992

Am Samstag zogen die Burschen schon um 3.00 Uhr los um den Baum einzuholen. Geholfen hat es, denn der Baum konnte mit seiner Originalkrone aufgestellt werden. Über seine Länge herrschte allerdings Uneinigkeit. Während die Einen von 35m sprachen, lautete die optimistischere Variante 40,10m. Den 26 Kirwaleit auf dem linken Bild wars wurscht, sie tanzten trotzdem um den Baum. Am erfolgreichsten machten dies jedoch Martin Hubmann und Elke Rupprecht (linkes Bild). Wenigstens noch den Titel des Kirwabären konnte sich Michael Hubmann (Schmei) aufgrund seines gesunden Schlafes sichern.

1993

Die Kirwaburschen ließen sich etwas Besonderes einfallen und holten ihre Kirwamoidln mit einer Pferdekutsche vorm Austanzen ab.

Ebenfalls auf seine Pferdestärken verließ sich Erich Schober, als er mit seinem Omega ein frisch geplügtes Feld durchquerte. Als Lohn erhielt gewann er nicht nur eine Wette, sondern konnte auch gemeinsam mit Martina Rösch die Kirwakrone einheimsen. Markus Kohl sorgte schon frühzeitig dafür, dass er am Kirwamontag als Kirwabär durchs Dorf getrieben wurd.

1994

Zwar war in diesem Jahr das Wetter nicht allzu gut, trotzdem mußten die Kirwaleut fast 30 Minuten tanzen bis der Wecker Thomas Hollweck und Gertrud Steger ( Trude) zum Oberkirwapaar kürte. Für das schlechte Wetter entschädigte die Tatsache, dass der "richtige" Kirwabär Robert Spies einen "Vize" Bär names Martin Heinl einstellte.

1995

Als die Kirwaburschen am Samstag in der Früh den Baum einholen wollten, konnten sie den auserkorenen Baum nicht finden. Dies lag nicht am üblichem Alkoholgenuss, sondern "unbekannte" Helfer hatten den Baum heimlich in die Nähe des Festplatzes transportiert. Er wurde natürlich noch rechtzeitg aufgestellt und auch ordentlich ausgetanzt, u.a. auch vom neuen Oberkirwapaar Jürgen Kohl und Sabine Völkel. Während die Bestimmung des Oberkirwapaares problemlos erfolgte, mußte das Los Martin Hubmann als Kirwabären bestimmen, weil keiner der Kirwaburschen einschlafen wollte oder konnte. Vielleicht lag dies auch am Auftritt des "Chors der Schwarzmeerflotte".

1996

Obwohl die Kirwaleit die Bar schon am Freitag einweihten, wurde Thomas Hollweck wieder Oberkirwabou und seine Tanzpartnerin Marion Maderer Oberkirwamoidl. Nachdem er im letzten Jahr Oberkirwabou war, versuchte sich Jürgen Kohl (Bart) dieses Jahr als Kirwabär und erlebte am Montag abend als Kirwaabschluß das Austanzen der Alten mit. Allerdings existieren von dieser Kirwa keine Farbfotos, da niemand mehr in der Lage war einen Fotoapparat zu halten.

 

1997

Diesmal gestaltete sich alles ein bißchen komplizierter: Beim Einholen des Kirwabaumes entschied man sich noch für einen anderen Baum und beim Austanzen klingelte nach 15 Minuten ein falscher Wecker. Als der richtige Wecker klingelte konnte Marion Maderer ihren Titel als Oberkirwamoidl verteidigen, ihr Tanzpartner und damit neuer Oberkirwabou war diesmal jedoch Matthias Eckl. Ihr Tanzpartner des Vorjahres Thomas Hollweck mußte sich mit der Rolle des Kirwabären anfreunden, was ihm aber auch gar nicht zuwider war.

1998

Der Baller Tom war sauer, dass er letztes Jahr nicht Oberkirwaboua geworden war und holte sich deshalb diesen Titel zurück. Bemerkenswert: Er besuchte mit Tamara Bauer nur eine Tanzprobe, und zwar am Kirwasonntag, da er bis dahin noch am Ballermann weilte. Daraufhin war der Eckl Tiss sauer und konnte nur noch durch das Amt des Kirwabären versöhnt werden.

1999

 

Die Millenium Kirwa wurde in vollen Zügen gefeiert. Manchem gefiel es gar so gut, dass er gleich im Jugendheim übernachtete oder in der Nacht das Schlafen vergaß. Zum Milleniumoberkirwapaar kürte der Wecker Alexandra Kohl und Markus Strobel.

 

 

Die anderen Kirwapaare gingen leer aus. Der Baller Tom aber natürlich nicht, denn der wollte unbedingt den Milleniumbären spielen.

2000

Aufgrund des Jugenheimumbaus mußten wir zu Beginn des neuen Jahrtausends umziehen. Doch auch in der Dorfmitte ließ es sich gut feiern. Aufgrund des regnerischen Wetters ging allerdings ein Tröpfchen daneben. Der Kohl Andy wurde mit der Kredler Kathrin das erste Oberkirwapaar des neuen Jahrtausends. Kirwabär wurde wie zu Ende des alten Jahrtausends Thomas Hollweck (Baller).

2001

 

 

Ins neue Jugendheim zurückgekehrt, wurde dieses anständig eingeweiht. Der Bleisteiner Frank grub nicht nur ein tiefes Loch, sondern wurde auch gemeinsam mit Claudia Kohl das neue Oberkirwapaar. Aber auch sonst hatten wir sowohl starke Kirwaburschen als auch Kirwamoidln (siehe Fotos). Martin Kohl (Pfarrer) sorgte als Kirwabär für Stimmung.

 

2002

2003